Pfingsten 2021 – Trainingslager in Lychen

Schon Anfang diesen Jahres hat Ecki den Vorschlag geäußert, ein Trainingslager über Pfingsten bei ihm in Lychen am Lychener See zu organisieren. Der Vorschlag fand schnell Anklang und nun mussten nur noch die Coronazahlen sinken. Erst eine Woche vor Pfingsten stand fest, wir können kommen. Auf Grund der Hygienevorschriften durften nur die Duschen nicht genutzt werden, aber jedem wurde sein persönliches Klo zugewiesen.

Norbert, Blaschi und Ralle mit Familie, haben sich für ein Mobilheim mit Klo und Dusche entschieden und waren auf Grund der Wettersituation damit sehr zufrieden.

Am Freitag haben sich alle mit einem negativen Testbefund auf dem Campingplatz am Strandbad eingefunden. Endlich andere Gesichter und Gespräche, die Wiedersehensfreude war bei allen sehr groß. Der nächste Tag wurde geplant und besprochen.

Nach dem Frühstück sollte es um 12.00 Uhr los gehen. Es war Sonne, Wolken, Regen und 3-4 Bft. in Böen bis 7 Bft. angesagt. Nils und Andre (Schmidti) haben die Wettfahrtleitung übernommen und sich vor Ort ein Motorboot geliehen. Tonnen wurden ausgelegt. 6 von 9 Teilnehmern fuhren raus. Mit jeder dunklen Wolke kamen auch schon die nächsten Böen. Ecki hatte es als ersten erwischt. Gekonnt wie ein Jungspunt richtet er sein Finn schnell wieder auf. Eric lachte und schon lag auch er flach und fest mit dem Mast im Schlick.

Nach 3 Wettfahrten und fünf Kenterungen hat die Wettfahrtleitung abgebrochen, da der Wind immer mehr auffrischte. Leider ging ein Segel und ein Ausleger zu Bruch.

Da keine Duschen genutzt werden durften haben Eric, David und Class im 12 Grad kalten See gebadet.

 

Nachmittags gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen von Norbert/ Sabine, Schmidti/ Michaela. Sehr, sehr lecker.

Da es immer wieder zu regnen begann hat Blaschi seinen mitgebrachten Pavillon aufgebaut, zwar ohne Seitenteile wegen der Hygienevorschriften, aber so konnten wir wenigsten im Trockenen sitzen.

Abends hat Ecki und Silvi für ein super Grillbuffet gesorgt. Fleisch, Würstchen, Salate, Brot und ein gemütliches Beisammensein, welches durch die Gasheizung von David für zusätzliche Wärme sorgte.

Pfingstsonntag wurden wieder 5 Wettfahrten up and down gesegelt. Der Wind hatte sich ein wenig beruhigt. Bei 3-4 Bft. waren alle 8 Teilnehmer auf der Piste.

Diesmal kamen alle unbeschadet wieder an Land.

Nach dem die Boote eingepackt waren und die Jungen wieder ihr Bad genommen hatten, wurde gefachsimpelt und die Reste vom Vortag vertilgt.

Abends sollte es für alle Pizza und Pasta geben, aber leider hat die ansässige Pizzeria die Pandemie nicht überlebt, sodass Familie Zülow umswitchen musste und für die Lieferung einer Gulaschkanone gesorgt hat. Die kam bei dem kühlen Wetter genau richtig.

Leider war Pfingstmontag schon wieder alles vorbei. Ich glaube es war für alle, nach der langen und entbehrungsreichen Corona-Pandemie, eine willkommene Abwechslung und ein kleiner Schritt zur alten Normalität.

Wir danken der Familie Zülow für die großartige Organisation, den Brötchenlieferservice und die gute Bewirtung und hoffen, dass sich alle so bald wie möglich gesund wiedersehen.

GER 30

Ralf Heim