Am vergangenen Wochenende stand für mich meine erste Regatta im Finn-Dinghy an. Gesegelt wurde beim Segelclub Ribnitz in Ribnitz-Damgarten – und für meinen Einstieg in die Finn-Klasse hätte ich mir kaum ein besseres Wochenende wünschen können.

Das Gelände bot viel Platz zum Zelten sowie zum Übernachten im Auto oder Camper. Obwohl gleichzeitig auch die Europes und die H-Jollen mit ihrer Deutschen Meisterschaft vor Ort waren, war die Veranstaltung hervorragend organisiert. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, Helfer und die Wettfahrtleitung. Auch das gemeinsame Regattaessen am Samstagabend mit einem tollen Buffet war ein Highlight.

Der erste Start der Finns am Samstag war um 12 Uhr. Es waren 16 Boote am Start. Zu Beginn hatten wir etwa zehn Knoten Wind, in den Böen bereits etwas mehr. Der erste Lauf wurde noch ohne Flagge O gesegelt. Danach frischte der Wind deutlich auf, sodass die drei weiteren Rennen bei rund 15 Knoten im Schnitt und Böen bis zu 20 Knoten unter Flagge O stattfanden.

Das Pin-End der Startlinie war in allen Rennen bevorteilt, und auf der Kreuz zahlte sich häufig die linke Seite aus. Trotz einiger Dreher war es durchweg gut segelbar, und das Feld blieb eng zusammen, sodass die Rennen bis zum Schluss spannend waren.

An der Spitze lieferten sich David Saha und Erik Schmidt ein enges Duell. Nach dem ersten Regattatag lag Erik Schmidt auf dem ersten und David Saha auf dem zweiten Platz. Kay Ermonite folgte auf Rang drei.

Nach vier Wettfahrten am Samstag fehlte am Sonntag nur noch ein letzter Lauf. Der Start erfolgte um 10:30 Uhr, wieder bei rund 15 Knoten im Schnitt und Böen bis zu 20 Knoten und erneut unter Flagge O. Dabei steckte uns allen der erste Regattatag noch deutlich in den Knochen. Diesmal war eher die Seite am Startschiff bevorteilt.

Kay hatte leider kurz vor dem Start einen Schaden an seinem Schotblock, sodass er den letzten Lauf nicht mehr segeln konnte und dadurch in der Gesamtwertung auf Rang vier zurückfiel.

David gewann den letzten Lauf und damit auch die Regatta – punktgleich mit Erik. Ich selbst konnte mich am Ende über den dritten Gesamtplatz freuen.

Für meine erste Finn-Regatta bin ich mit diesem Ergebnis natürlich sehr zufrieden. Noch mehr gefreut hat mich aber die tolle Atmosphäre in der Klasse. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und hatte sowohl auf dem Wasser als auch an Land jede Menge Spaß.

Benedikt Rieckhof

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