5 Wettfahrten bei 1-4 Windstärken, Hochsommerliche Temperaturen um 32 Grad, keine einzige Wolke am Himmel, 20 Meldungen wovon dann letztendlich noch 15 Finns an der Startlinie der alljährlichen Regatta beim SC Eich zu sehen waren. Doch zuvor musste der in diesem Jahr extrem lange und steile Weg zum Rhein bei Niedrigwasser Stand mit Schlamm- und Moorbad für Slipwagen, Boot und Segler bewältigt werden. Auf dem Weg zur Regattabahn zeigte sich ein weiteres Problem mit der Windrichtung aus Nord/West in Kombi mit den Niedrigwasser Stand und den im Nordwesten verbauten Ferienhäusern. Keine leichte Aufgabe für den Wettfahrtleiter und den Regattasegler, denn 100 bis 300 Meter vor der Luvtonne herrschte Ostwind, 100 bis 200 Meter vor der Leetonne Westwind und dazwischen immer eine Überraschung, auch mal kurz Südwind. Aber OK, genügend Wind war vorhanden, der Kurs lag richtig und so konnten am Samstag schon 3 der 5 ausgeschriebenen Läufe gesegelt werden. 3 x Karl-Heinz Erich GER 39 vor 3 x David Guminski GER 12, ein deutliches Statement. An das noch beschwerlichere Matsch-Ausslippen der Boote mit min. 4 Personen mag ich nicht mehr denken. Es ist aber auch sehr schön zu sehen, wie sich alle gegenseitig halfen … wir sind schon eine tolle Truppe. Das diese Segler bei solchen Bedingungen auch Hunger haben, dürfte auch dem Wirt des Club-Restaurant klar sein. Geschmacklich waren die Schnitzel sehr sehr gut aber 2 1/2 Stunden Wartezeit aufs Essen im Restaurant ist einfach zu lange für die Truppe. Der anschließende Sonntag erbrachte bei gleichen Bedingungen zwei weitere Läufe die Shorty und unser Präsident Claus Wimmer jeweils für sich entscheiden konnten.
Gummi
